Etwa 100 km von Dresden entfernt, liegt Görlitz an dem wohl wichtigsten Grenzübergang zwischen Deutschland und Polen an der Neiße, die, nachdem sie sich im Kloster Marienthal bei Ostritz und im Stadtgebiet selbst in romantischen Engtälern durch den Granithügel gewunden hat, der Oder und damit der Ostsee zufließt.
In Görlitz wird der durch die Stadt verlaufende 15. Meridian durch einen Denkstein markiert - Görlitz  liegt auf den geografischen Koordinaten 51 9' nördlicher Breite und 15 östlicher Länge, so dass die Mitteleuropäische Zeit exakt auch Görlitzer Zeit ist.
Beliebt als Reiseziel ist Görlitz vor allem durch die Kleinode deutscher Baukunst.
Die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz, so reichen Bestand an Wohnbauten der Renaissance und des Barock gibt es in keiner Stadt des Landes Sachsen.
Von den vielen Schönheiten, sollen, außer den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung, vor allem der das Stadtbild beherrschende Sakralbau - die Pfarrkirche St. Peter und Paul - und das "Heilige Grab" - Europas einzigartige mittelalterliche Nachbildung der Heiligen Stätten in Jerusalem - genannt sein.
Aber auch der Hausberg Landeskrone ( 420 m über den Meeresspiegel ) ist ein Anziehungspunkt außerhalb der Stadt.